Der Bau der ersten F 13 ("Herta")Nachdem die Entscheidung zugunsten des Tiefdeckers gefallen ist, kann das erste Junkers-Verkehrsflugzeug in die Tat umgesetzt werden. Am 25. Januar 1919 ist die erste Knotenstück-Zeichnung fertiggestellt. Am 3. Februar wird mit dem Bau des Prototyps begonnen. ![]() F 13 im Bau Am 10. Februar stellt Dr. Mader den Entwurf des 160-PS-Verkehrsflugzeuges den Vertretern der Inspektion der Fliegertruppen in Berlin vor. Mader notiert als Ergebnis dieser Besprechung: "Erstes Verkehrsflugzeug". 6 Personen scheinen viel für 100 PS-Motor (6 x 85 kg und Gepäck). Sicherheit ("des Kommerzienrates") ist die Hauptsache, auch bei Notlandungen. Zugänglichkeit des Motors während der Fahrt wird von anderer Seite angestrebt. Gute Orientierungsmöglichkeit, Sicht des Führers nach beiden Seiten für Landung. Z. B. war man beim Walfisch beim Ausrollen "blind". Gute Innenausstattung empfehlenswert. Geräusch abdämpfen." Die erwartete Begeisterung bleibt jedoch aus. Major Felix Wagenführ hält den "Postverkehr, bei dem eventuell jemand einmal mitfliegen kann, für aussichtsreicher wie reinen Personenverkehr. Gelegenheitsflüge (z. B. Warnemünde-Berlin) sind eher rentabel wie fahrplanmäßiger Verkehr. Verkehr über Wasser scheint auch ihm am nächstenliegend. ..." (13). Jedoch hält auch Wagenführ das Metallflugzeug für das Flugzeug der Zukunft. Am 31. Mai 1919 ist die J 13 soweit fertiggestellt, daß sie besichtigt werden kann. ![]() Bauzustand der ersten F 13 am 4. Juni 1919 Dr. Mader berichtet über den Stand der Arbeiten:
Am 25. Juni 1919 ist erste F 13 fertiggestellt und führt ihre ersten vier Versuchsflüge durch. In den Junkers-Nachrichten 1959 Nr. 2 sind folgende Angaben über diese Versuchsflüge veröffentlicht worden:
Am darauffolgenden Tag findet noch ein fünfter Versuchsflug statt, bei dem folgende Ergebnisse erreicht werden
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